Weidenhaus

Grünes Klassenzimmer und schattenspendender Rastplatz

Reinsitzen. Seele baumeln lassen.

Ein Rückzugsort aus umweltfreundlichem Bau(m)material:
Weiden sind durch ihre Biegsamkeit ein perfekter "Baustoff", um lebendige Behausungen zu bauen. Wenn im Frühjahr die Blätter austreiben, bilden sie ein schönes, schützendes Dach, um die Besucher vor Sonne oder Regen zu schützen. Jahr für Jahr werden die Wände und das Dach dichter.


Wir danken Bernhard Schieber vom Berufsbildungswerk (BBW) Waiblingen und seinem Team (Berglen) für die tatkräftige Unterstützung bei der Planung und Pflanzung und dem Weidenhauspaten, unserem Vereinsmitglied Albert Rieger, für die regelmäßige Pflege und das Nachflechten.


Gleich neben dem Weidenhaus kann man die Horchmuschel der Holzbildhauerin Birgit Jönsson erkunden. Man betritt sie von hinten, schlüpft hinein in das Innere eines Baumstammes. Hier halten wir inne und horchen. Vorne wird die Jakobsmuschel aus einer Ansammlung von Wildbienenlöchern geformt. Sind diese bewohnt, dann kann das geschäftige Treiben einer jeden einzelnen Wildbiene auf den Klangkörper der Horchmuschel übertragen werden. So gelangt das Putzen, Schaben, Krabbeln, Zuzeln, Bauen... einer jeden Solitärbiene im Inneren ihrer Behausung an die Ohren des Menschen. Ein wildes Konzert von Individuen, das alleine von der Form der Jakobsmuschel organisiert wird.